IPv6 /IPv4 Connectivity Test

Dieser Test prüft aus Sicht deines Browsers, ob IPv4 und IPv6 erreichbar sind, wie stabil die Verbindungen sind und ob typische Problemklassen vorliegen (z. B. IPv6 instabil, MTU/PMTUD auffällig).

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Ergebnisübersicht (Kontrollziel: ipv6x.org)

Score, Stabilität und Latenzkennzahlen für IPv6 und IPv4, inkl. Diagnosen und Empfehlungen.

IPv6
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Verfügbar
Stabilität
Median (small)
P95 (small)
IPv4
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Verfügbar
Stabilität
Median (small)
P95 (small)

Connectivity-Test: Was wird hier geprüft und wozu?

Kurz erklärt: Was der Test macht, was die Kennzahlen bedeuten und was Sie bei einem schlechten Ergebnis tun können.

Was macht der Connectivity-Test?

Der Test prüft aus Sicht Ihres Browsers, ob IPv4 und IPv6 an Ihrem Anschluss wirklich funktionieren – und nicht nur, ob Adressen konfiguriert sind. Das ist ein wichtiger Unterschied! Viele Tools melden fröhlich „IPv6 vorhanden“, obwohl der eigentliche IPv6-Pfad ins Internet gestört ist. Dazu lädt der Test mehrfach kleine Testressourcen über getrennte Wege: einmal nur per IPv6, einmal nur per IPv4 und einmal Dual-Stack. Aus den Ergebnissen und Laufzeiten berechnet er je Protokoll einen Score von 0 bis 10.

Wozu ist das gut?

Ein kaputtes oder wackliges IPv6 bemerkt man im Alltag oft gar nicht sofort. Browser nutzen nämlich einen Mechanismus namens „Happy Eyeballs“ und weichen bei Problemen still und heimlich auf IPv4 aus. Die Folgen zeigen sich dann eher diffus: sporadische Hänger beim Seitenaufbau, gefühlt „zähes“ Internet oder Timeouts bei einzelnen Diensten. Genau solche versteckten Probleme macht der Test sichtbar. Praktisch ist er außerdem nach einem Router- oder Providerwechsel, bei der Einrichtung eines VPN oder zur Diagnose von DS-Lite-Anschlüssen.

Die Kennzahlen kurz erklärt

  • Score (0–10): Gesamtnote aus Erreichbarkeit, Stabilität und Latenz. Ab etwa 8 ist alles im grünen Bereich.
  • Verfügbar: Anteil der erfolgreichen Einzeltests. 100% ist das Ziel – schon einzelne Ausfälle deuten auf Instabilität hin.
  • Stabilität: Wie gleichmäßig die Verbindungen durchlaufen. Vereinzelte Ausreißer drücken hier die Wertung.
  • Median (small): Die „typische“ Antwortzeit für kleine Testressourcen. Robuster als ein Mittelwert, weil einzelne Ausreißer nicht verzerren.
  • P95 (small): 95% der Tests waren schneller als dieser Wert. Liegt P95 weit über dem Median, ruckelt die Verbindung gelegentlich – auch wenn sie „im Schnitt“ gut aussieht.

Typische Fehlerbilder

IPv6 komplett nicht verfügbar: Meist liegt es am Router (IPv6 deaktiviert oder Gerät zu alt) oder am Tarif – nicht jeder Anschluss hat IPv6 freigeschaltet. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie auf unserer Startseite im Abschnitt „Bei mir wird keine IPv6 angezeigt!?“.

IPv6 instabil: Einzelne IPv6-Tests scheitern, andere klappen. Häufige Ursachen sind Firewall-Regeln, Routing-Probleme beim Provider oder fehlerhafte Präfix-Vergabe. Testen Sie am besten einmal per LAN-Kabel statt WLAN, um Funkstörungen als Ursache auszuschließen.

MTU/PMTUD auffällig: Kleine Datenpakete kommen durch, größere scheitern. Klingt exotisch, ist aber ein Klassiker bei Tunneln (z.B. PPPoE, VPN, DS-Lite). Abhilfe schafft meist eine korrekte MTU-Einstellung im Router bzw. VPN-Client.

Warum zwei Testziele?

Der Test läuft gegen ipv6x.org und zusätzlich gegen das unabhängige Kontrollziel dualstacktest.net (Anycast/CDN). Der Sinn dahinter: Zeigen beide Ziele dasselbe Fehlerbild, liegt die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Ihrem Anschluss oder Netz. Weichen die Ergebnisse deutlich ab, handelt es sich eher um ein Routing-Problem zu einem einzelnen Ziel – und Ihr Anschluss ist in Ordnung.

Häufige Fragen

Die Startseite zeigt mir eine IPv6-Adresse, der Score ist trotzdem schlecht?
Das ist kein Widerspruch: Eine konfigurierte Adresse heißt noch lange nicht, dass der IPv6-Pfad bis ins Internet funktioniert. Genau diese Lücke deckt der Test auf – etwa bei Firewall-, Routing- oder Providerproblemen.

Die Ergebnisse schwanken zwischen den Durchläufen?
Kurzzeitige Auslastung, WLAN-Störungen oder parallele Downloads können einzelne Messungen verfälschen. Wiederholen Sie den Test einfach ein- bis zweimal, idealerweise per LAN-Kabel. Konsistente Auffälligkeiten sind aussagekräftig, einzelne Ausreißer nicht.

Werden meine Messdaten irgendwohin übertragen?
Nein. Die komplette Auswertung erfolgt in Ihrem Browser, ein Versand der Messergebnisse an den Server findet nicht statt. Details dazu stehen oben im Abschnitt „Datenschutz & Transparenz“.