Meine IP-Adresse(n)

Ihre aktuelle IPv6 Adresse und ggf. IPv4 Adresse lautet wie folgt:

Darkmode
IPv6 Primär IPv6 ist der moderne Standard. Ist IPv6 nicht verfügbar, zeigt das Tool einen Hinweis und verwendet IPv4 als Fallback für die Ausgabe.
wird ermittelt …
Kopieren: Symbol rechts oben
IPv4 Optional
wird ermittelt …
IP-Profil (Kurzbericht)
Zeigt, ob IPv6 und/oder IPv4 am Client verfügbar sind. Typische Fälle:

*Dual Stack (IPv6+IPv4)
*nur IPv6 (keine native IPv4 am Client)
*nur IPv4 (keine IPv6-Konnektivität - IPv6-Fetch schlägt fehl, IPv4 ist da

Je nach Anschluss kann IPv4 auch über Übersetzung bereitgestellt werden.
IP-Status
Beim Provider handelt es sich um Ihren Internetanbieter. ASN ist dabei die Nummer des Netzes (Autonomous System), zu dem diese IP-Adresse gehört. Provider / ASN
Reverse-DNS ist der Hostname, der Ihrer IP-Adresse zugeordnet ist (PTR-Eintrag). Der Eintrag kann auch leer sein. Reverse-DNS
HTTP-Version (z. B. HTTP/2) und TLS-Version (z. B. TLS 1.3) der Verbindung zu dieser Website. HTTP / TLS
Region (grobe Approx.)
Zugangsart:
Details zur Zugangsart:
RIPE-Whois:
Quelle:
Confidence:
IPv6
VPN
Tor
Netzwerk

Internetanbieter/ASN, Hostname und Hinweise auf Tunnel/Proxy/VPN/Tor.

Hostname:
wird ermittelt …
Provider / ASN:
wird ermittelt …
Tunnel:
wird ermittelt …
Proxy:
wird ermittelt …
VPN:
wird ermittelt …
Tor:
wird ermittelt …

Der IPv6-Typ beschreibt grob, ob es sich um eine öffentliche, lokale oder spezielle Adresse handelt. Das hilft bei der Einordnung (z. B. „Global Unicast“). IPv6 Typ:
Der Scope zeigt, in welchem „Gültigkeitsbereich“ die Adresse nutzbar ist (z. B. nur im lokalen Netz oder global im Internet). IPv6 Scope:
Privacy Extensions erzeugen bei IPv6 oft wechselnde Adressen, um Tracking zu erschweren. Das ist im Alltag üblich und eher positiv zu werten. Privacy-Adresse:
Hier wird angezeigt, ob grundsätzlich eine IPv6-Verbindung verfügbar ist. Fehlt IPv6, nutzt der Browser normalerweise IPv4 als Fallback. IPv6 Konnektivität:
RTT (Browser→Server):
Hinweis:
Hinweis: Tunnel-/Privacy-Erkennung ist heuristisch. Ergebnisse zu VPN/Proxy/Tor beruhen auf Exit-Listen, DNS-/Online-Abgleichen und teilweise externen, öffentlichen Datenquellen. Je nach Netzwerk und IPv4/IPv6-Pfad kann die Genauigkeit der Erkennung variieren.
Systeminformationen

Die wichtigsten Eckdaten zu Browser, Betriebssystem und Hardware Ihres Computersystems im Überblick.

Endgerätetyp:
Betriebssystem:
Browser:
Architektur:
Systemsprache:
Touchscreen:
Grafikkarte:
Auflösung:
Orientierung:
Multimedia:

Browserkennung:
Bevorzugte Sprache:
Cookies ermöglichen Login und Einstellungen, werden aber auch für Tracking genutzt. Viele Browser blockieren Drittanbieter-Cookies standardmäßig. Cookies:
Klassische Tracking-Präferenz des Browsers. Nicht jede Website berücksichtigt diese Einstellung, sie kann aber ein hilfreicher Hinweis sein. Do-Not-Track:
SSL-Verschlüsselung:
CSS-Unterstützung:
History (Anzahl):
Zeigt das verwendete HTTP-Protokoll zur Website (z. B. HTTP/2 oder HTTP/3). Moderne Protokolle können Ladezeiten verbessern. Protokoll:
Netztest

Kleiner Mini-Speedtest, der die aktuell maximale Datenrate für Down- und Upload misst sowie die Latenzzeit/Ping (RTT).

Status:
Bereit
Datenmenge:
Bewertung:
RTT (Browser→Server):
Download:
Upload:
Hinweis: Ergebnisse hängen von Gerät, Browser, WLAN und Serverauslastung ab. Für maximale Aussagekraft möglichst per LAN testen.
WebRTC-Leak-Check

Optionaler Test: ob der Browser lokale/private IP-Hinweise über WebRTC preisgibt. Der Test startet erst nach Klick. Das ist z. B. relevant, wenn VPNs genutzt werden und man prüfen möchte, ob lokale Netzwerkdetails „durchsickern“. Werden dabei private IPs sichtbar (z. B. 192.168.x.x, 10.x.x.x oder fd..::), kann das – je nach Browser/VPN/Einstellungen – auf einen WebRTC-Leak hindeuten.

Privacy & Fingerprinting

Dieser Bereich zeigt datenschutzrelevante Browser-Einstellungen und typische Fingerprinting-Signale. Ziel der Ausgabe ist Orientierung was technisch möglich ist. Es wird von uns kein „Fingerprint“ gespeichert.

Signalisiert Websites, dass Sie bevorzugt nicht getrackt werden möchten. Es ist eine zusätzliche Datenschutz-Präferenz, die nicht jede Website respektiert. Global Privacy Control:
Do-Not-Track:
Cookies:
LocalStorage/IndexedDB speichern Daten dauerhaft im Browser. Das kann Komfort erhöhen, aber auch zur Wiedererkennung beitragen. Storage (Local/IDB):
Zeitzone:
Sprachen:
Bildschirm:
Anzahl Threads/RAM/Touchpunkte können als Fingerprinting-Signal dienen. Je mehr individuelle Merkmale, desto eindeutiger kann ein Gerät wirken. Hardware-Signale:

Der User-Agent enthält Browser/OS-Informationen und wird oft zum Fingerprinting genutzt. Einige Browser reduzieren diese Angaben aus Datenschutzgründen. User-Agent:
WebGL kann Grafik-Details preisgeben (Renderer/Vendor). Das wird häufig als Fingerprinting-Signal verwendet. Manche Browser verbergen diese Informationen. WebGL:
Grobe Einschätzung, wie viele wiedererkennbare Signale sichtbar sind. Es ist keine Sicherheitsbewertung, sondern ein Datenschutz-Hinweis. Fingerprint-Risiko:
Empfehlungen:
Hinweis: Ein höheres Risiko bedeutet nur, dass Ihr Browser mehr identifizierende Signale preisgibt. Das ist nicht automatisch „unsicher“, kann aber Tracking erleichtern.
Geographische Informationen

Approximation Ihres Standortes anhand der zur zugehörigen IP-Adresse. Je nach Verfügbarkeit über IPv6 und/oder IPv4. Es handelt sich stets nur um grobe Schätzungen.

Über IPv4-Adresse

Land:
Region:
Ort:
Breitengrad:
Längengrad:
Genauigkeit:

Über IPv6-Adresse

Land:
Region:
Ort:
Breitengrad:
Längengrad:
Genauigkeit:
DNS-Tools

A/AAAA/NS/MX/TXT Lookup für Domains. Damit lässt sich schnell prüfen, auf welche Server eine Domain zeigt, welche Mailserver zuständig sind und welche Zusatzinformationen (z. B. SPF/DMARC) veröffentlicht werden. Das ist nützlich zur Fehlersuche (Mail/Website), zur Validierung von DNS-Änderungen und für grundlegende Sicherheitschecks.

Domain:
A-Record: IPv4-Adresse(n), auf die eine Domain zeigt. A:
AAAA-Record: IPv6-Adresse(n), auf die eine Domain zeigt. AAAA:
NS-Record: Nameserver, die für die Domain autoritativ zuständig sind. NS:
MX-Record: Mailserver für die Zustellung von E-Mails an die Domain. MX:
TXT-Record: Freitext-Einträge, u. a. für SPF/DMARC/DKIM, Domain-Validierung oder Hinweise für Dienste. TXT:
Status:

Einführung rund ums Thema IP-Adressen

Grundlagen, Diagnose-Hinweise und typische Fehlerquellen – kompakt erklärt.

1. Warum IPv6x.org?

Mit dem kostenlosen Web-Tool von IPv6x.org verschaffen Sie sich schnell einen Überblick über Ihre eigene Internetverbindung. Ganz am Anfang finden Sie Ihre aktuelle IPv4 und/oder IPv6-Adresse. Außerdem werden Dual-Stack, IPv6-only, IPv4-only und typische Übergangstechniken erkannt.

Aktueller Verbindungsstatus

Wird geladen …

Sie können zudem transparent den momentanen Internetprovider (ASN) nachvollziehen und welche Region sich anhand der IP-Adressen für Ihren wahrscheinlichen Standort approximieren lässt.

Die Kenntnis der eigenen IP-Adresse(n) ist nicht nur für Technikbegeisterte interessant. Sie liefern im Alltag wertvolle Hinweise, wenn der Internetzugang nicht wie erwartet funktioniert. IPs können entscheidend für die Analyse und zur Behebung von Internet-Problemen sein. Häufige Fälle in der Praxis sind z.B., dass sich eine Internetseite am Handy zwar per Mobilfunk aber nicht über das heimische WLAN öffnen lässt (oder anders herum). Ursachen können hierbei u.a. ein anderes Routing/Peering, andere DNS-Resolver, Firewalls/Proxys, DNS-Policy, Content-Filter oder IPv6-/Firewall-Regeln im lokalen Netz sein. IP6x.org stellt eine Vielzahl wichtiger Diagnose-Informationen kompakt zusammen, damit Sie selbst oder Supportdienste Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen können.

💡 Ideal also z.B. bei Supportanfragen an Ihren Internetprovider! Alle Ergebnisse lassen sich strukturiert als PDF-Export weitergeben. Damit kann Support schneller einschätzen: DNS-Problem? IPv6-Pfad? Provider-spezifisch? Das reduziert Rückfragen und Dauer der Lösungsfindung in der Praxis erheblich!

2. Was kann das Tool?

IPv6x.org liefert eine ganze Reihe nützlicher Diagnosedaten für den Internetalltag und zur Analyse bei Internet-Verbindungsfehlern.

  • Anzeige der aktuell genutzten IPv6- und IPv4-Adresse
  • Erkennung, ob Ihr Anschluss echtes Dual-Stack bereitstellt oder nur IPv6/IPv4
  • Anzeige von Provider/ASN, Hostname und möglichen Privacy-Hinweisen (VPN/Tor/Proxy)
  • Anzeige aller wichtigen Systeminformationen wie Betriebssystem, Browser, Bildauflösung etc.
  • Anzeige von Browser-Einstellungen und typischen Fingerprinting-Signalen (Datenschutz richtig „eingestellt“?)
  • WebRTC Leak-Check (optional, gibt Hinweise, ob Browser lokale/private IP-Hinweise über WebRTC preisgibt)
  • Speedtest und Latenzzeitmessung (optional)
  • Geografische Approximation (Land/Region/Ort) mit Karte
  • DNS-Tools für schnelle A/AAAA/NS/MX/TXT-Prüfungen
  • Analyse beliebiger IP-Adressen (z.B. Provider, Standort, VPN, Tor etc.)
  • Teilen und Speichern der Ergebnisse

Wie Sie die Ergebnisse richtig einordnen und lesen, erfahren Sie folgend!

3. Ergebnisse richtig lesen und interpretieren

Folgend finden Sie noch einige Hilfestellungen, um die Ergebnisse der Analyse richtig einordnen zu können.

3.1 IPv6-Analyse

Hinter „IPv6“ verbirgt sich der moderne Internet-Adressstandard. Für die Datenkommunikation benötigt ja jedes Gerät im Internet (z.B. Ihr Router) eine eindeutige Adresse. Oder präziser: Jede Verbindung ins Internet nutzt eine eindeutige öffentliche Adresse bzw. ein eindeutiges Routingziel. In den Anfangsjahren des Internets genügte „IPv4“ völlig. Allerdings gibt es heute weit mehr Geräte als freie Adressen. Mit IPv6 lassen sich deutlich mehr Geräte adressieren wie über IPv4. Die Zahl ist kaum aussprechbar. Es können 2128 IPv6 adressiert werden. Das sind rund 340.282.366.920.938.463.463.374.607 Billionen (kein Schreibfehler!) mögliche Adressen oder 100 Billionen Mal so viele, wie es Sterne im Universum gibt.

IPv6 wird heute oft noch parallel zu IPv4 genutzt (Dual-Stack). Von vielen Tools wird aber nur angezeigt, dass man eine IPv6-Adresse hat bzw. konfiguriert ist. Es muss leider nicht zwingend bedeuten, dass IPv6 auch end-to-end bei Ihnen funktioniert. Oder anders ausgedrückt, dass über IPv6 auch Server im Internet erreicht werden können. Wir prüfen daher zusätzlich mit Tests gegen die getrennten Origins v4.ipv6x.org (v4 only) und v6.ipv6x.org (v6 only).

Wenn der Fetch zur v6-Origin klappt, ist IPv6 praktisch erreichbar! Scheitert der Aufruf, haben Sie ggf. nur lokal eine IPv6-Adresse, aber der eigentliche IPv6-Pfad ist gestört. Etwa durch Firewalls, Routing, DNS64/NAT64-Konstellationen oder Providerprobleme. Um das noch genauer zu analysieren, bieten wir einen speziellen IPv6 Connectivity Test. Dabei wird versucht, eine ganze Reihe von reinen IPv6-Adressen aufzurufen. Damit ist nochmal eine deutlich validere Aussage möglich, ob der IPv6-Zugriff bei Ihnen richtig konfiguriert ist bzw. funktioniert.

3.2 Reverse DNS (rDNS)

Der sogenannte Reverse DNS Hostname, kurz rDNS Host, kann Aufschluss darüber geben, was sich genau hinter einer IP verbirgt bzw. in welchem Kontext diese Adresse genutzt wird. Folgende Hinweise sind möglich:

  • Netzbetreiber/Provider: Der Hostname enthält oft Namen, Domänen oder Providerkürzel, mit dem sich der genutzte Internetanbieter identifizieren lässt. Beispielsweise DE-D2VODAFONE. Hier lässt sich erkennen (wegen „D2“ für „D2-Netz“), dass es sich um Mobilfunk von Vodafone in Deutschland handelt.
  • Anschlussart bzw. Netzkategorie: Manchmal enthält der Name sogar Hinweise auf die Zugangsart wie cable, mobile oder lte.
  • Rechenzentrum/VPN/Hosting: Der rDNS kann auch Städte, Länder oder Regionskürzel enthalten. Im oben genannten Beispiel war es DE. Viele VPN-Anbieter hinterlegen ebenfalls klare Hostnamen wie NordVPN.

3.3 ASN/Provider: Was bedeutet das?

ASN steht für „Autonomous System Number“ und steht für das Netzwerk, dass Ihren Internetverkehr routet. In der Regel also der Internetprovider selbst, z.B. Vodafone. Nur wenn ein zwischengeschalteter Dienst (wie VPN oder ein Proxy) genutzt wird, scheint der Internetverkehr nach außen über das ASN dieses Dienstes zu laufen. Auf einem Endgerät können übrigens zwei verschiedene ASNs auftreten, je nachdem welchen Netzweg (z.B. WLAN oder Mobilfunk) man geht. Zur Problemanalyse kann die ASN hilfreich sein, um provider- oder routingbezogene Ursachen einzugrenzen.

3.4 Geo-Daten richtig interpretieren

Mehr dazu im nächsten Abschnitt ...

4. Bei mir wird keine IPv6 angezeigt!?

Falls bei Ihnen kein IPv6 erreichbar ist bzw. keine Adresse angegeben wird, liegt das häufig an der Anschlussart oder der Routerkonfiguration.

Routerkonfiguration

Vor allem ältere Router unterstützen noch kein IPv6. Wenn das Gerät schon älter als 10 Jahre ist, sollten Sie über eine Neuanschaffung nachdenken. Alleine schon aus Sicherheitsgründen, da derart betagte Geräte in der Regel keine Updates mehr erhalten. Zudem kann IPv6 im Router deaktiviert sein – also die Funktion noch nicht freigeschaltet. Der folgende Screenshot aus einer FRITZ!Box zeigt, was gemeint ist.

FRITZ!Box: IPv6 aktivieren
FRITZ!Box: IPv6 aktivieren

Auch Firewalls (Software, Router-Firewalls oder lokal am Gerät) können IPv6-Verbindungen blockieren, obwohl eine Adresse vorhanden ist. Allerdings ist das eher selten ursächlich. In der Praxis hilft meist schon ein Blick in die Router-Einstellungen. Typische Optionen sind hier IPv6 aktiv? und Präfix vorhanden? (oder ähnlich).

Anschluss/Provider

In manchen Breitband-Internettarifen ist IPv6 (noch) nicht freigeschaltet oder nur eingeschränkt verfügbar. Dann erhält der Router kein IPv6-Präfix. In dem Fall kann auch keine funktionierende IPv6-Verbindung aufgebaut werden. Auch wenn IPv6 in der Anzeige oben fehlt, kann es vorkommen, dass keine eigene öffentliche IPv4 angezeigt wird. Mehr dazu im Abschnitt 4.1 (DS-Lite).

4.1 Keine IPv4?

Der einschlägigste Grund hierfür ist natürlich, dass es sich um einen IPv6-only-Anschluss handelt mit NAT64 und DNS64. Der v6-Zugang ist dann primär und IPv4 wird nur via Übersetzungen bereitgestellt. Manche IP-Checker zeigen dann keine klassische öffentliche IPv4 an.

Wer einen VPN-Dienst, Proxy oder Tor nutzt, kann ebenfalls den Fall erleben, dass nach außen hin nur IPv6 sichtbar ist. Manche VPNs geben sogar absichtlich keine v4 mehr aus oder blocken IPv4-Traffic.

DS-Lite (Dual-Stack Lite)

Durch DS-Lite („Dual-Stack Lite“) kann der Fall auftreten, dass IPv4 zwar weiterhin nutzbar ist, aber nicht als eigene öffentliche Adresse angezeigt wird. Hintergrund ist dann in der Regel, dass Ihr Internetanbieter die IPv4 über Carrier-Grade NAT mit anderen Nutzern teilt. DS-Lite wird providerseitig vor allem bei Privatkundenanschlüssen eingesetzt, um knappe IPv4-Adressen zu sparen. Der Einsatz von DS-Lite fällt beim normalen Surfen bzw. gängiger Internetnutzung eigentlich nicht auf.

Probleme kann die fehlende öffentliche IPv4 machen bei:

  • Portfreigaben (Weiterleitungen im Router z.B. TCP 443/80 auf einen internen Server)
  • eigenen Web- und Gaming-Servern
  • VoIP / Internettelefonie (bei NAT-Konstellationen können weitere Hürden entstehen, z.B. NAT-Traversal)

Auch Netzstörungen bzw. Störungen beim Internetanbieter können ursächlich sein. Einige Unternehmensnetze lassen den Zugang über Proxys oder Gateways laufen, so dass auf dem Endgerät keine eigene öffentliche IPv4 sichtbar ist.

5. Was verrät eine IP – und was nicht?

Die IP-Adresse der eigenen Internetverbindung kann eine ganze Reihe preisgeben. Zunächst lässt sich darüber recht zuverlässig der Internet-Provider bzw. Netzprovider (ASN) ermitteln. Beispielsweise Vodafone, O2 oder Deutsche Telekom! Zumindest solange kein TOR-Netzwerk oder VPN/Proxy verwendet wird. Des Weitereren kann über die IP der ungefähre Standort bzw. die Region ermittelt werden. Die Genauigkeit variiert von mehreren hundert Metern bis zu Kilometern oder gar Regionen.

Auch lässt sich über Indizien (z.B. Provider/ASN, Reverse-DNS, Adressbereiche) bestimmen, ob es sich bei der Zugangsart um einen Mobilfunk- oder Festnetzanschluss handelt. In vielen Fällen lässt sich auch abschätzen, ob ein VPN-Zugang oder Proxy vom Client (User) eingesetzt wird. Bei VPN funktioniert das allerdings nur über Hinweise und nicht zu 100%. Etwa über VPN-ASNs (Namen), Rechenzentren-Netze oder bekannte Rechenzentrums-/VPN-Netze von NordVPN oder ProtonVPN.

Was eine IP typischerweise nicht zuverlässig verrät: Nur über die IP-Adresse (IPv6 oder IPv4 spielt keine Rolle) alleine kann noch keine konkrete Person/Identität ermittelt werden. Sie identifiziert in der Regel nur einen Anschluss oder ein Gateway, nicht den Menschen. Nur der Provider kann die eindeutige Zuordnung zum Anschlussinhaber vornehmen, etwa im Zuge einer Strafverfolgung. Dafür gelten gesetzliche Voraussetzungen.

Geodaten sind keine GPS-Position und erst recht keine Adressdaten zum Standort. Wie schon dargelegt, kann über die IP aber der Standort mehr oder weniger genau approximiert werden. Wird zur Verschleierung z.B. ein VPN-Anbieter genutzt, ist dies komplett hinfällig. Dann lässt sich jeder beliebige Standort auf der Welt „vortäuschen“.

IPs stellen keine eindeutige Gerätezuordnung dar! Hinter einer IP-Adresse können sich viele Geräte verbergen wie WLAN-Router, PCs, Firmennetze oder Carrier-NAT. Zudem sind diese nicht immer statisch – es gibt also nicht zwingend eine feste Zuordnung über die Zeit, es sei denn man legt diese fest. Auch die öffentliche IP Ihres Anschlusses kann wechseln. Stichwort dynamische IPv4 und temporäre IPv6-Adressen.

Ein Grund ist z. B. dass sich viele Nutzer eine öffentliche IPv4 teilen, insbesondere über Mobilfunk wie LTE oder 5G. Endgeräte wechseln heute zudem oft wechselnde IPv6-Adressen für besseren Datenschutz.

6. Daten exportieren und teilen

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FAQ & Fehlerquellen

Warum weicht die Geo-Position stark von meinem echten Standort ab?
Die Auswertung basiert auf (lokal gespeicherten) IP-GEO-Datenbanken und erlaubt meist nur eine grobe Zuordnung, z.B. auf Stadt- oder Regionsniveau. Oft wird der Standort des lokalen Provider-Knotens (PoP) angezeigt, der aber weit entfernt sein kann. Über Mobilfunk und bei Carrier-NAT sind Abweichungen besonders häufig. VPN-Dienste und Proxys verschleiern naturgemäß den Standort zusätzlich (sehr stark).

Warum wird VPN nicht erkannt / fälschlich erkannt?
Die VPN-Erkennung lässt sich nur über mehrere Indizien realisierten, welche aber nie zu 100% zuverlässig ist. Einerseits arbeiten wir mit öffentlichen Community-Datenbanken (lokal gespeichert). Zudem kann z.B. der Host Hinweise geben. Ein VPN kann unentdeckt bleiben, wenn er Residential-IP-Adressen nutzt oder die IP noch nicht in Community-Listen erfasst ist. Aber auch normale Verbindungen können fälschlich als VPN erscheinen, wenn der Providerverkehr über Rechenzentren geroutet wird oder IP-Bereiche gemeinsam genutzt werden.

Was passiert mit meinen Daten?
Beim Aufruf von IPv6x.org oder IPv6x.de werden lediglich technisch notwendige Verbindungsdaten verarbeitet um Ihre IP-Adressen und Diagnosewerte (z.B. Provider, Betriebssystem etc.) anzuzeigen. Die Auswertung erfolgt lokal auf unseren Servern. Es werden keine personengebundenen Profile erstellt / Daten erfasst oder ermittelte Daten zu Werbezwecken genutzt.

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